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05.05.2026
13:30 Uhr
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Ein Computer, der Microsofts Systemanforderungen für Windows 11 erfüllt, verwendet zum Booten UEFI-Mechanismen. Wir erklären die Details.

Nach dem Einschalten eines Windows-Computers dauert es etwas, bis das Logo des PC- oder Mainboard-Herstellers erscheint, welches den Start des Betriebssystems signalisiert. Was in der Zwischenzeit passiert, ist im Alltag zwar ohne Belang, doch es sieht anders aus, wenn beispielsweise Reparaturen am Bootprozess erforderlich sind.
Sie können zwar schon dann, wenn Ihr Windows noch läuft, einen Blick unter die Haube werfen. Was Sie dann jedoch zu sehen bekommen, mag eher verwirrend als hilfreich wirken. Also dröseln wir das mal auf.
Nach dem Einschalten des Computers startet zuerst die Firmware des Mainboards. So eine Firmware haben viele Geräte, beispielsweise SSDs, Netzwerkkarten und Drucker, aber auch moderne Waschmaschinen und Autos. Das Mainboard hat eine spezielle Form von Firmware, nämlich ein „Basic Input/Output System“, bekannter unter der Abkürzung BIOS. Wenn das der UEFI-Spezifikation entspricht, verhält es sich an vielen Stellen zwar anders als ein herkömmliches Legacy BIOS, doch umgangssprachlich wird auch UEFI-Mainboard-Firmware oft als (UEFI-)BIOS bezeichnet und ihre Konfigurationsoberfläche als BIOS-Setup.